45. Offenes Antifaschistisches Treffen

“Let’s be careful with each other, so we can be dangerous together” – Ein Bezugsgruppen-ABC von Aufbau bis Ziviler Ungehorsam


📌 Offene Arbeit, Allerheiligenstraße 9
🕒 27.03.26, 19 Uhr

“Toast! Igel! Suppengrün! ” Wenn auf Demo solche Rufe erklingen, dann ist das kein Dadaismus, sondern der Ruf nach der Bezugsgruppe. Aber was bedeutet es, eine Bezugsgruppe zu sein? Was sind die Potenziale dieser Form der Organisierung? Wie bauen wir Bezugsgruppen auf und wie kommunizieren wir darin miteinander? Und wie finden wir gemeinsam als Gruppe eine Entscheidung – gerade auch, wenn es stressig wird?

Nicht nur für den anstehenden Bundesparteitag der AfD in Erfurt ist die Beantwortung dieser Fragen relevant. Angesichts einer zunehmenden Härte und Kälte gegen Geflüchtete, Erwerbslose und Aktivist*innen und der Infragestellung von Errungenschaften sozialer und politischer Bewegungen, wird sich uns immer wieder die Frage stellen, wie wir uns gegen diese rechten (Kultur-)kämpfe wehren können. Eine kleine Zelle des Widerstands gegen diese Zumutung ist die Bezugsgruppe: Im Idealfall die solidarische Struktur, von der aus wir politisch agieren und die uns auffängt, wenn es hart auf hart kommt.

Unsere Referentin hat sich intensiv mit dem Thema Bezugsgruppen beschäftigt und teilt in ihrem Vortrag ihre Erkenntnisse auf die obigen Fragen mit uns. Im Anschluss wird es noch Raum für Fragen und Diskussionen geben.

Bildet Banden, kommt vorbei!

44. Offenes Antifaschistisches Treffen

OAT im Februar: NEUES PAG? 🧐

☑️ 27.02.2026 | ⏰ 19 Uhr | 📍 Queeres Zentrum Erfurt, Johannesstraße 52

Das Jahr hat grad erst angefangen, an allen Ecken brennts, aber wir müssen über den nächsten Haufen, der uns da aufgetischt wird, reden. Es geht um den Entwurf des neuen Thüringer Polizeiaufgabengesetz: Was steckt drin, welche Grundrechte sind betroffen und welche Auswirkungen kann das Gesetz auf unterschiedliche Gruppen haben?
Außerdem klären wir: Wo stehen wir aktuell im Gesetzgebungsprozess, und was kommt als Nächstes?
Nicht zuletzt werfen wir einen Blick auf bisherige Kampagnen gegen vergleichbare Gesetzesvorhaben (NRW, Bayern, Fußballdemo Leipzig 2025) und fragen, was wir aus erfolgreichen Protesten wie gegen die EU-Chatkontrolle lernen können.
Kommt vorbei für einen kleinen Input, Einordnung, & Diskussion – bringt eure Friends, eure Fragen, und gern neue Ideen, wie es weitergehen kann. Bis dann 💖

***Januar OAT ABGESAGT***

***Januar OAT fällt aus***

Aus Krankheitsgründen wird die Veranstaltung zum Polizeiaufgabengesetz leider am 30.01.2026 nicht stattfinden. Wir werden sie aber am 27.2.2026 nachholen, der Ort wird noch bekannt gegeben. Wir sehen uns dann auf der Demo “Für eine solidarische Asylpolitik” am Samstag und spätestens im Februar.

42. Offenes Antifaschistisches Treffen



Liebe Antifaschistinnen, liebe Freundinnen,

der Dezember neigt sich dem Ende zu – Zeit, gemeinsam zusammenzukommen, Kraft zu sammeln und das Jahr solidarisch ausklingen zu lassen.
Am 26. Dezember laden wir euch herzlich ein, mit uns in entspannter Atmosphäre das Jahr zu verabschieden.

📍 Ort: Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9
🕕 Uhrzeit: 17:30 bis 22 Uhr

✨ Euch erwartet:

Essen und Trinken
ein Basteltisch
eine PowerPoint
ein kleines Feuerchen

🔥 Bringt gerne mit:

eure Freund*innen
eure Projekte
Was fürs Buffet

Wir freuen uns auf euch und einen schönen Abend!
🖤✊

41. Offenes Antifaschistisches Treffen

Lesung mit Semiya Şimşek und Gamze Kubaşık

14 Jahren nach der Selbstenttarnung des “NSU”, während in Dresden ein neuer Prozess um den “NSU” begonnen hat, gedenken wir

Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, und Michèle Kiesewetter.

Am 28.11. sind Semiya Şimşek und Gamze Kubaşık bei uns beim Oat zu Gast und lesen aus ihrem Buch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Gespräch und Austausch.

Die Lesung beginnt 19:00 Uhr und findet wieder in der offenen Arbeit (Allerheiligenstr 9) statt. Ab 18:30 Uhr gibt es schon etwas Suppe und Essen.

Zum Buch:
Semiya ist vierzehn Jahre alt, Gamze zwanzig, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“, NSU, ermordet wurden. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit trifft die beiden mit voller Wucht. Die durch ihr Schicksal verbundenen jungen Frauen erzählen in Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats unmittelbar, wie sie die erschütternden Geschehnisse damals erlebt und wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Aber auch, wie sie miteinander eine ungeheure Kraft entwickeln konnten, die sie bis heute immer weiter kämpfen lässt: gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung.

Wer am Freitag verhindert ist, kann die beiden am Donnerstag und am Samstag auch in Jena hören.

Wenn ihr euch Verdolmetschung oder Übernahme der Fahrtkosten wünscht, meldet euch bitte bei uns, wir schauen was sich machen lässt.