47. Offenes Antifaschistisches Treffen

Diskussion „ANTIFASCHISTISCHER SELBSTSCHUTZ – Wie können wir kollektiven Selbstschutz gemeinsam antipatriarchal und solidarisch organisieren?“


📍Ort: Veto, Magdeburger Allee 180, Erfurt
⏰ Tag & Uhrzeit: ACHTUNG – AUSNAHME: ⚠️ SAMSTAG, 30.05.26, 14 Uhr🔥Warum die Ausnahme: Demo gegen den Burschenschafts-Tag in Eisenach – kommt mit: Fr., 29.05., 19 Uhr am Markt in Eisenach!

Faschistische Angriffe mehren sich und machen linken Schutz für Veranstaltungen, Räume, Demoanreisen oder einfach uns selbst immer notwendiger. Doch wie kann kollektiver Selbstschutz aussehen? Wer macht den eigentlich, was brauchen wir, um ihn gemeinsam zu organisieren und welche Fallstricke gibt es dabei?

Genoss*innen der Berliner Schutzvernetzung haben „Thesen zu Antifaschistischem Schutz“ (https://de.indymedia.org/node/501939) formuliert. Sie sagen, dem müssen wir uns als Bewegung widmen. Dafür müssen wir Unsicherheiten besprechen, Hürden und Wissenshierarchien abbauen und Erfahrungen und Kompetenzen teilen.

👉 Ziel der praktisch orientierten Debatte soll sein, konkrete Ideen für die aktuelle Situation mitzunehmen, mehr Menschen zu Schutz zu befähigen und einen gemeinsamen Ansatz abseits mackeriger Secuvibes zu finden.

✊ Kommt vorbei, bringt eure Bezugi mit und lasst uns diskutieren!

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Den Burschentag zum Desaster machen!


👉 Und dafür: Gemeinsame Zug-Anreise aus Erfurt 🔥
📍Treffpunkt: 17.45 Uhr am Willy-Brandt-Platz (Parkhaus-Eingang)
🚂: Zug: 18 Uhr, Gleis 3a, RB 20 nach Eisenach

Ende Mai treffen sich in Eisenach wieder Burschen der ‘Deutschen Burschenschaft’ zum sogenannten „Burschentag“. Was nach harmloser Tradition klingt, ist in Wahrheit für viele alles andere als das: Große Teile dieser Szene stehen für ein Weltbild, das auf Ausgrenzung, Nationalismus und extrem rechtem Gedankengut basiert.

Jedes Jahr versammeln sich hunderte deutschsprachige Burschenschafter aus mehreren Ländern in Eisenach, um ihrem Braunbuxentum Ausdruck zu verleihen.
Ob Rassismus, Sexismus, über ausschweifende Saufgelage bis hin zu Hitlergrüßen – die Deutsche Burschenschaft schämt sich für nichts, schon gar nicht für ihre Vergangenheit.
Doch auch gegenwärtig liest man immer häufiger von Burschen, die wegen Körperverletzungen vor Gericht stehen. Verteidigt werden sie aus den eigenen Reihen, denn der Lebensbund bietet ihnen viele Karrieremöglichkeiten. Sei es am Gericht, in der Politik oder in der politischen Bildung.

Besonders beunruhigend: auch in diesem Jahr ist wieder ein Fackelzug durch die Stadt geplant. Diese Inszenierungen sind kein folkloristischer Zufall, sondern bewusste Machtdemonstrationen. Sie erzeugen ein Klima der Einschüchterung – für alle, die nicht in dieses rückwärtsgewandte Weltbild passen.
Das betrifft uns alle ✊!


👉 Deshalb: Lasst uns den Burschen ordentlich das Bier versalzen und am 29.05.2026 als Gruppe nach Eisenach fahren! Zusammen unterstützen wir unsere Genoss*innen bei ihrem Protest 🔥!
Alerta ❤️‍🔥!